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Développement Intercommunal Coordonné et Interactif

 [07-07-2011]: Unterzeichnung des "Beschlussdokument Comité Politique dici".

 

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Der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, Claude Wiseler, und die Bürgermeister Helminger (Stadt Luxemburg), Colabianchi (Bertrange), Lies (Hesperange), Roemen (Leudelange) und Greiveldinger (Strassen), haben während einer Pressekonferenz das "Beschlussdokument Comité Politique dici" unterzeichnet.

Mehr Informationen hierzu in Kürze...

 

[01-07-2010]: Unterzeichnung der neuen "convention relative à un développement intercommunal coordonné et intégratif du Sud-Ouest de l'agglomération de la Ville de Luxembourg".

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Der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, Claude Wiseler, und die Bürgermeister der Stadt Luxemburg und der Gemeinden Bertrange, Hesperange, Leudelange und Strassen, haben während einer Pressekonferenz die neue Konvention für die koordinierte und integrative interkommunale Entwicklung im Südwestens der Agglomeration der Stadt Luxemburg unterzeichnet.

Nach fünf Kooperationsjahren auf dem Gebiet der Landesplanung und Stadtentwicklung haben die unterzeichnenden Partner der ersten Konvention für die koordinierte und integrative interkommunale Entwicklung im Südwestens der Agglomeration der Stadt Luxemburg vom 27. Juni 2005  beschlossen, während den nächsten fünf Jahren die angefangenen Arbeiten zu vertiefen.


Warum die bisherige Konvention weiterführen?

  • Ende der bestehenden DICI-Konvention 2005-2010 im Juni 2010
  • Diskussion über
    - die Art der weiteren Zusammenarbeit der Gemeinden
    - Inhalte der Zusammenarbeit
    - gemeinsame Ziele der Siedlungsentwicklung
  • Ziele
    - Verlängerung der Konvention und Weiterführung der bislang erfolgreichen Zusammenarbeit im DICI-Raum
    - Ausweitung und Festigung der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Luxembourg, Bertrange, Hesperange, Leudelange, Strassen
    - Verbesserung der Effizienz der Zusammenarbeit, z.B. durch gezielte Abstimmung parallel laufender Prozesse und Planungen
    - interkommunaler, interministerieller und interdisziplinärer Erfahrungs- und Wissensaustausch
    - Interkommunale Zusammenarbeit als Kommunikations-, Informations- und Abstimmungsbörse


Durch das Unterzeichnen der neuen Konvention geben sich die Partner ebenfalls die Mittel, ihre Zusammenarbeit zu verbessern, sich auf eine proaktive Kommunikation der Ergebnisse des Planungsprozesses zu konzentrieren und sowohl nationale als auch internationale Erfahrungsaustausche bezüglich ähnlicher Kooperationsprojekte zu vertiefen. 
 

Mehrwert interkommunaler Kooperation im DICI-Raum

  • Gezieltere Zusammenarbeit im Bereich ausgesuchter Themenfelder
    - zur Entwicklung nachhaltiger Strukturen
    - zum Erhalt der Lebensqualität
    - zur Stärkung der Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit
  • Bündelung von Fähigkeiten und Potenzialen > bessere, effizientere Aufgabenerfüllung
  • Entwicklung eines gemeinsamen Aufgabenspektrums > Leistungszuwachs

 

Konkret sollen die angestrebten Ziele im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses sowohl durch obligatorische Missionen als auch durch strategische interkommunale Projekte, die sogenannten Leitprojekte, erreicht werden.

Bezüglich der obligatorischen Missionen, verpflichten sich die Partner dazu: 

  • den PIDP (plan intégré de développement pluricommunal) unter Berücksichtigung der PAGs (plan d'aménagement général - Bebauungspläne) und der sektoriellen plans directeurs primaires abzuschliessen,
  • die Schlußfolgerungen des PIDP und die während des Planungsprozesses in gegenseitigem Einverständnis genommenen Entscheidungen in die jeweiligen Bebauungspläne der Kommunen (PAGs) zu integrieren,
  • die Bewertung der Folgen auf der Umwelt, welche durch das Gesetz vom 22 Mai 2008 "relative à l'évaluation des incidences de certains plans et programmes sur l'environnement" für jeden PAG einzeln verlangt wird, zu koordinieren,
  • eine harmonisierte Verwaltung der Stellplätze aufzustellen, so wie sie im " PRM (Parkraummanagement) Leitfaden " präzisiert ist und dies konform zum plan sectoriel "Transport",
  • ein geographisches Informationssystem zu entwickeln, welches ein Monitoring der Einführung des PIDP und des PRM erlaubt,
  • die Möglichkeiten und die Modalitäten einer noch engeren Zusammenarbeit und das Einführen einer gemeinsamen administrativen und technischen Struktur zu studieren

Parallel und komplementär zu den oben erwähnten Planungsdokumenten werden Leitprojekte (projets directeurs) die im Rahmen der Konvention geleistete gemeinsame Arbeiten vervollständigen und präzisieren. Die Leitprojekte betreffen folgende Themen:

  • koordinierte Verwaltung der "zones d'activités économiques"
  • Konzeption der Mobilität und Organisation des öffentlichen Transports
  • gemeinsame Initiative im Wohnungsbau
  • Sensibilisierung und Förderung der Kooperation DICI (" ich bin DICI! ")

Darüber hinaus verpflichten sich die Partner, die Ziele der Charta von Leipzig zu verfolgen und spezifischer, die Prinzipien des integrierten Vorgehens anzuwenden, welches sich in einer gleichzeitigen und ausgewogenen gerechten Berücksichtigung der wichtigen Hauptachsen in der Stadtentwicklung, in einer Kooperation zwischen dem Staat, den örtlichen Akteuren, den Bewohnern und den wirtschaftlichen Akteuren, sowie in einer multisektoralen Betrachtungsweise ausdrückt und welches auf Grund dieser Tatsache ein Werkzeug bildet, welches erlaubt, zeitgemässe, kooperative und wirksame Governance-Strukturen zu entwickeln.

Schließlich verpflichtet sich der Staat Luxemburg, vertreten durch das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, 50 % der Gesamtkosten zu übernehmen, die anderen 50 % werden von den Gemeinden übernommen.

> zum Pressetext

zur Fotostrecke der Unterzeichnung

Commune de Bertrange

Commune de Hesperange

Commune de Leudelange

Ville de Luxembourg


Commune de Strassen

Ministère de l'Intérieur et de l'Aménagment du Territoire